Gleichstellung von Frauen – mit RESPEKT

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08. August 2021

Die SPD will es wirklich und auch ich setze mich dafür ein: Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist eine Querschnittsaufgabe für die gesamte Gesellschaft, die alle Bereiche durchziehen muss: Familienpolitik, Arbeitsmarktpolitik, Sozialpolitik, Bildungs- und Rechtspolitik – aber auch Haushalts- und Finanzpolitik. Wir kämpfen für die Umsetzung der EU-Gleichstellungsstrategie, das Lösen der Blockade von Women on Board und die Paytransparency Richtlinie in der EU.

Darum geht es:

Frauen sollen selbst entscheiden, wie ihr Leben aussehen soll. Deshalb müssen sie die selben Voraussetzungen wie Männer haben. Oft geht es immer noch um (finanzielle) Nachteile in der Berufswelt. Frauen verdienen bei gleicher (!) Arbeit im Schnitt noch immer 6 Prozent weniger als Männer.

Das können wir tun:

  • Umsetzung und Weiterführung des Aktionsprogramms "Perspektive Wiedereinstieg" (perspektive-wiedereinstieg.de)
  • Eine klischeefreie Berufs- und Studienwahl: Kampagnen wie Girls'Day und Boys'Day wirken auf das Berufswahlverhalten junger Menschen ein.
  • In den Unternehmen mit dem "Equity Guide" und/oder der EVA-Liste Arbeitsplätze transparent und vergleichbar bewerten.
  • Gleichstellungskonzepte in den (Bundes- und Landes)Behörden tatsächlich umsetzen, Führung in Teilzeit ermöglichen.

Die SPD hat bereits wichtige Meilensteine auf den Weg gebracht:

Ein wichtiges Mittel der Bekämpfung der Lohnlücke, die insgesamt noch bei 19 Prozent liegt, war die von der SPD forcierte Einführung des Mindestlohnes. 47 Prozent der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen arbeiten in Teilzeit. Knapp 62 Prozent aller sogenannten Minijobs werden von Frauen ausgeübt. Mit der Erhöhung auf 12 Euro bekämpfen wir die Lohnlücke.

Bei gleicher formaler Qualifikation und ansonsten gleichen Merkmalen beträgt der Entgeltunterschied immer noch 6 Prozent. Mit dem Entgelttransparenzgesetz können Frauen z. B. prüfen lassen, ob ihre Eingruppierung in Tarifverträge oder ob ihre Bezahlung in gleicher Höhe erfolgt.

Zudem haben Frauen noch immer schlechtere Karrierechancen: Die beschlossene Quote für Frauen in Aussichtsräten und in größeren börsennotierten Vorständen ein ganz wichtiges und ein notwendiges Instrument: In Deutschland waren im Jahr 2020 nur rund 28 % der Führungspositionen von Frauen besetzt. Damit sank der Anteil im Vergleich zum Vorjahr um 2 %.und liegt unterhalb der Werte der EU (34 %). Frauen in Führungspositionen sind gute und wichtige Vorbilder.

Gleichberechtigung ist auch eine Frage der politischen Repräsentation. Darum setzen wir uns für Paritätsgesetze für den Bundestag, die Länder und Kommunen ein, damit alle Geschlechter in gleichem Maße an politischen Entscheidungen beteiligt sind.

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