BGG-Reform ohne Beweislastumkehr: Diskriminierung durch Behörden und Unternehmen kaum nachweisbar

27. Oktober 2026

Die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes sollte eigentlich ein Meilenstein werden. Doch nach der öffentlichen Sachverständigenanhörung im Bundestag am 22. Juni 2026 ist klar: Der Streit um die BGG-Reform ist keineswegs beendet, sondern erst richtig entbrannt. Sachverständige, Sozialverbände und selbst Abgeordnete der Regierungskoalition äußern deutliche Kritik am Regierungsentwurf (BT-Drucksache 21/5140). Im Zentrum des Streits steht eine einzige gestrichene Regelung – doch sie könnte darüber entscheiden, ob rund 13 Millionen Menschen mit Behinderung in Deutschland ihre Rechte künftig auch tatsächlich durchsetzen können.

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Bürger&Geld - Für soziales Leben e.V.

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