Die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes sollte eigentlich ein Meilenstein werden. Doch nach der öffentlichen Sachverständigenanhörung im Bundestag am 22. Juni 2026 ist klar: Der Streit um die BGG-Reform ist keineswegs beendet, sondern erst richtig entbrannt. Sachverständige, Sozialverbände und selbst Abgeordnete der Regierungskoalition äußern deutliche Kritik am Regierungsentwurf (BT-Drucksache 21/5140). Im Zentrum des Streits steht eine einzige gestrichene Regelung – doch sie könnte darüber entscheiden, ob rund 13 Millionen Menschen mit Behinderung in Deutschland ihre Rechte künftig auch tatsächlich durchsetzen können.
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