Zum 39. Mal hat die SPD-Bundestagsfraktion Betriebsräte, Personalvertretungen und Schwerbehindertenvertretungen aus ganz Deutschland in den Deutschen Bundestag eingeladen. Unter dem Titel „Zusammen stark für gute Arbeit“ haben die Interessenvertretungen gemeinsam mit den SPD-Politikern diskutiert, wie gute Arbeitsbedingungen gesichert, Mitbestimmung gestärkt und die Arbeitswelt der Zukunft im Sinne der Beschäftigten gestaltet werden kann.
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Auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Heike Heubach nahmen Betriebs- und Personalräte aus den Wahlkreisen Augsburg, Augsburg-Land und Ostallgäu an der Konferenz teil.
Der Einladung der arbeits- und sozialpolitischen Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Annika Klose, sind in diesem Jahr über 250 Interessenvertreterinnen und Interessenvertreter aus Betrieben in ganz Deutschland gefolgt. Gemeinsam mit Abgeordneten der SPD-Fraktion, darunter der Fraktionsvorsitzende Dr. Matthias Miersch und die Parlamentarische Staatssekretärin Katja Mast, dem Vorsitzenden von ver.di, Frank Werneke, sowie weiteren Gästen aus Politik und Gewerkschaften diskutierten sie über die Herausforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt.
Im Mittelpunkt standen die Themen psychische Belastungen, sichere und gesunde Arbeitsbedingungen, betriebliche Mitbestimmung sowie die Gestaltung des Arbeitsorts. In Arbeitsgruppen und einer abschließenden Podiumsdiskussion brachten die Teilnehmenden ihre Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis ein und formulierten politischen Handlungsbedarf.
Deutlich wurde dabei: Betriebsräte, Personalvertretungen und Schwerbehindertenvertretungen leisten einen unverzichtbaren Beitrag für gute Arbeit, faire Chancen und starke demokratische Strukturen in der Arbeitswelt. Gleichzeitig stehen sie in Zeiten von drohendem Arbeitsplatzabbau unter großem Druck. Der Appell an die Politik war daher immer wieder: Setzt bessere industriepolitische Rahmenbedingungen, aber lasst uns in den Betrieben und Gewerkschaften die Arbeitsbedingungen regeln. Dafür braucht es mehr Mitbestimmungsrechte – kein Einreißen erkämpfter Standards.
Die Konferenz bleibt ein zentraler Bestandteil des Austauschs zwischen betrieblichen Interessenvertretungen und politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern. Sie gibt Impulse für die parlamentarische Arbeit, macht Herausforderungen vor Ort sichtbar und stärkt das gemeinsame Engagement für gute Arbeit und starke Mitbestimmung.